Unsere Tiere werden im Dorf in der genossenschaftlichen Bauernmetzgerei geschlachtet und verarbeitet. Die für Mensch und Tier stressfreie Atmosphäre dieses Betriebs gewährleistet, dass die hohe Fleischqualität unserer extensiv gehaltenen Tiere nicht noch in letzter Minute zunichte gemacht wird. Anderseits genügt die Metzgerei den Qualitätsstandarts bezüglich Hygiene und ist Bio-Zertifiziert.


Fleisch und Würste



Trockenfleisch bereit für den Verzehr

Das Fleisch der Kaschmirziegen enthält kaum Fett. Kaschmirziegen wachsen langsam. Wir schlachten deshalb keine Gitzis sondern frühstens Jungziegen. Diese liefern zur Hauptsache Gigots und Kotelettes. Beide eignen sich vorzüglich zum Niedergaren. Würzen ist nicht zwingend notwendig. Ich persönlich verzichte meist darauf.

 

Das Fleisch älterer Tiere wird zur regionalen Spezialität Mostbröckli (feines Trockenfleisch) und zu Trockenwürsten verarbeitet. Beide geniest man am besten hauchdünn geschnitten, mit einem Glas Most oder aber einem herben Rotwein. Mit einem kräftigen Stück Ruchbrot ergibt sich eine Vorspeise, einem Zvieri oder ein Abendbrot.

 

In der auf der Humoralpathologie beruhenden Diätetik des Mittelalters und der frühen Neuzeit galt Ziegenfleisch als hilfreiche Kost bei Unfruchtbarkeit. Heute ist es ein Genuss für spezielle Tage.





Jonas Wagner, ITos GmbH