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Handgefertigter Cashmere-Schal aus Kaschmir |
Ein paar wenige Cashmere-Schals aus dem indischen Teil Kaschmirs und Ladakh, nahe der Grenze zu Tibet (China), haben den Weg zu uns gefunden. Das Garn wurde von Tibeterinnen auf der Handspindel versponnen. Auf einem vierschäftigen Webstuhl aus der Kolonialzeit wurde es verwebt. Die händische Fertigung kann es nicht mit der Perfektion von maschinell fabrizierten Textilien aufnehmen. Jeder dieser Schals lebt von den feinen Unregelmässigkeiten, die ihn von allen andern abhebt.
Cashmere Wolle
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Cashmere unserer Ziegen |
Cashmere ist die Bezeichnung für die feine Unterwolle des Winterfells der Kaschmirziegen. Sie schützt die Tiere vor bissiger Kälte. Unter dem Mikroskop stellt man fest, dass die Oberfläche der Kaschmierfaser nicht so stark geschuppt ist wie beispielsweise die Faser der Schafwolle. Außerdem ist ihr Faser-Durchmesser viel geringer. Dies führt zu dem angenehmen, weichen »Griff« auch im naturbelassenen, unbehandelten Zustand.
Die Feinheit wird erst durch eine Sortierung der Rohwolle erreicht. Die Deckhaare — die dicken Haare müssen von den feinen Wollhaaren getrennt werden. Nur das feine Wollhaar wird zu hochwertigen Textilien verarbeitet. Dies gilt auch für das Kamel und das Alpaka.
Eine Sortierung von Hand ist kaum zu bewältigen. Die mechanische Sortierung durch ein "Dehairer" (in der Schweiz gibt es keine solche Maschine mehr) benötigt für eine qualitativ hochstehende Verarbeitung grosse Mengen (ab 50 kg) von Kaschmir-Rohwolle.
Wenn alles nach Plan verläuft, werden die Mitglieder der "Alpine Cashmere Association" noch im Jahr 2011 ihre Rohwolle in England verarbeiten lassen.


