Schal aus Kaschmir



Handgefertigter Cashmere-Schal aus Kaschmir

Ein paar wenige Cashmere-Schals aus dem indischen Teil Kaschmirs, nahe der Grenze zu Tibet (China), haben den Weg zu uns gefunden. Das Garn wurde von Tibeterinnen auf der Handspindel versponnen. Auf einem vierschäftigen Webstuhl aus der Kolonialzeit wurde es verwebt. Die händische Fertigung kann es nicht mit der Perfektion von maschinel fabrizierten Textilien aufnehmen. Jeder dieser Schals lebt von den feinen Unregelmässigkeiten, die ihn von allen andern abhebt.

 


Cashmere Wolle



gewaschene Cashmere-Wolle unserer Ziegen

Cashmere ist die Bezeichnung für die feine Unterwolle des Winterfells der Kaschmirziegen. Sie schützt die Tiere vor bissiger Kälte. Unter dem Mikroskop stellt man fest, dass die Oberfläche des Cashmere nicht so stark geschuppt ist wie beispielsweise die Schafwolle. Au­ßerdem ist der Faser-Durchmesser viel geringer. Dies führt zu dem angenehmen, weichen »Griff« auch in naturbelassenem, unbehandelten Zustand.

 

Die Feinheit wird erst durch eine mechanische Bearbeitung der geschorenen Rohwolle erreicht. Die Granne — das steife Haar, vergleichbar unserer Kopfbehaarung — muss von dem feinen Vlies getrennt werden. Nur das feine Vlieshaar wird zu hochwertigen Textilien verarbeitet. Dies gilt auch für das Kamel und beim Alpaka.

 

Leider sind diese Maschinen horend teuer und bei einem einzelnen Betrieb die meiste Zeit ungenutzt. Sobald sich genügend Interessierte gefunden haben, die sich die Kosten auf ein für den Einzelbetrieb tragbares Mass teilen, werden wir gemeinsam eine geeignete Sortiermaschine anschaffen. Bis dahin müssen sie sich noch etwas auf nennenswerte Mengen Cashmere aus den Schweizer Alpen mit garantiertem Herkunftsbezug gedulden.





Jonas Wagner, ITos GmbH